Gesundheitslexikon
Im Gesundheitslexikon erhalten Sie ausführliche Informationen und Definitionen zu diversen Stichwörtern rund um Ernährung und Gesundheit.

Urheber dieses Lexikons ist die Reformhaus Fachakademie. Inhaltliche Abweichungen zu den granoVita Produktinformationen sind daher grundsätzlich möglich.




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Sonnenhut

Sonnenhut (siehe Echinacea)
Der Sonnenhut mit seinen drei Arten - Echinacea angustifolia (schmalblätterig), Echinacea pallida (blasser), Echinacea purpurea (roter) - ist in Nordamerika heimisch. Die Staude ist ausdauernd und blüht von Juli bis Oktober.

Botanischer Name:   Verwendete Pflanzenteile:
Echinacea = Sonnenhut:
Echinacea angustifolia DC,
Echinacea purpurea (L.) MOENCH
  Wurzel = Radix
Kraut = Herba

Inhaltsstoffe:

Polysaccharide unterschiedlicher Struktur, Cichoriensäure

Wirkungen:

Nebenwirkungen:

Nach dem heutigen Wissensstand sind keine Nebenwirkungen bekannt.

Gegenanzeigen:

Nach dem heutigen Wissensstand sind keine Gegenanzeigen bekannt.

Sonnenhut wird verwendet:

Innerlich:

Äußerlich:

Sonstiges:

Wortlaut der für die Standardzulassung vorgeschriebenen Packungsbeilage (Wurzel):

Anwendungsgebiete

Zur Unterstützung der Abwehrkräfte bei Erkältungskrankheiten im Hals-, Nasen- und Rachenbereich

Die Anwendung von Zubereitungen aus Sonnenhutwurzel schließt, wenn medizinisch erforderlich, die gleichzeitige Gabe von Antibiotika oder Chemotherapeutika nicht aus; ihre Gabe ist bei entsprechender Indikation sogar erforderlich.

Dosierungsanleitung und Art der Anwendung

Etwa 1/2 Teelöffel voll (ca. 1 g) Sonnenhutwurzel wird mit heißem Wasser (ca.150 ml) übergossen und nach 10 Minuten durch ein Teesieb gegeben. Soweit nicht anders verordnet, wird mehrmals täglich 1 Tasse frisch bereiteter Teeaufguss zwischen den Mahlzeiten getrunken.

Hinweis

Vor Licht und Feuchtigkeit geschützt aufbewahren.

Wortlaut der für die Standardzulassung vorgeschriebenen Packungsbeilage (Presssaft):

Anwendungsgebiete

Unterstützende Behandlung rezidivierender Infekte im Bereich der Atemwege und der ableitenden Harnwege.
äußerlich: schlecht heilende, oberflächliche Wunden

Dosierung und Art der Anwendung

Soweit nicht anders verordnet, 2 x täglich vor den Mahlzeiten 5 ml (=1 Teelöffel Presssaft) unverdünnt oder mit etwas Wasser einnehmen. Für Diabetiker geeignet.




Literatur
  • Schilcher, H.: Kleines Heilkräuterlexikon; Diaita Verlag, Bad Homburg.
  • Wichtl, M.: Teedrogen; Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft.
  • Pahlow, M.: Das grosse Buch der Heilpflanzen; Gräfe+Unzer Verlag.
  • Weiss, R.F.: Lehrbuch der Phytotherapie; Hippokrates Verlag.

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